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Wissenschaftlicher Austausch für neue Denkanstöße

Um ihre Erkenntnisse zu teilen und zu diskutieren, hat sich das ONFA-Team bei mehreren Foren und Konferenzen mit der Fachwelt ausgetauscht.

WiMaKo-Forum, Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz, 43. EAIR Forum

Wissenschaftliche Ergebnisse mit der Fachwelt zu teilen, ist ein unerlässlicher Schritt bei der Weiterentwicklung der eigenen Forschung. Durch den Austausch wird wichtiger neuer Input generiert, der Einfluss auf die bisherigen Erkenntnisse nehmen kann. Das Teilprojekt ONFA des Verbundprojekts TransInno_LSA hat deshalb bei mehreren Foren und Konferenzen Präsenz gezeigt und sich dabei aktiv mit Workshops, Vorträgen und Diskussionen beteiligt.

Über die Themenfelder Wissenschaftskommunikation und -management hat die Fachöffentlichkeit im Oktober und November beim WiMaKo-Forum diskutiert. Linda Granowske, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt ONFA, sowie Christian Reinboth von der Stabstelle Forschung an der Hochschule Harz haben bei der zweiten Einzeltagung mit dem Schwerpunkt „An den Schnittstellen der Wissenschaft – Kooperation zwischen Wettbewerb und Partizipation“ einen Workshop zum Thema „Kooperation im Transfer – Managementstrukturen und Managementbedarf“ geleitet. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit Wissenschaftsmanagern und -managerinnen sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen. Gemeinsam haben die Teilnehmenden die bisherigen empirischen Befunde des Teilprojekts ONFA diskutiert und ausgehend davon Bedingungen für leistungsfähige Transferstrukturen erarbeitet.

Zudem beteiligte sich das ONFA-Team mit einem Vortrag und einem Artikel auf dem vom 8. bis 11. September online veranstalteten 43. EAIR Forum der European Higher Education Society, das unter dem Titel „Transformation Fast and Slow: Quality, Trust and Digitalisation in Higher Education“ stand. Linda Granowske hielt einen englischsprachigen Vortrag über das Thema „Managing transfer activites: How do universities react to neoliberal challenges? A framework“. Das in diesem Jahr von der Humboldt-Universität Berlin ausgerichtete Forum fand unter der zentralen Fragestellung statt, wie sich das Verhältnis von Vertrauen und Kontrolle ausbalancieren lässt. Im Spannungsfeld stehen dabei die gesellschaftlichen Anforderungen und die Wahrung wissenschaftlicher Freiheit. Die jährlich stattfindende Konferenz dient vor allem der Präsentation von Forschungsergebnissen sowie dem internationalen Austausch zu verschiedenen Themenfeldern der Hochschulforschung.

Den Foren vorausgegangen war die Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz der Ernst-Abbe-Hochschule Jena im Mai dieses Jahres. Dabei hat Linda Granowske, die im Rahmen des Teilprojekt ONFA promoviert, der Fachcommunity erste empirische Befunde vorstellen können. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Systematik zur empirischen Erhebung von Transfer, welche vom ONFA-Team entwickelt wurde. Diskutiert wurden erste Erklärungen für das Transfermanagement von vier sachsen-anhaltischen Hochschulen.