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Transfer- und Innovations-Service im (Bundes)Land Sachsen-Anhalt – TransInno_LSA


Das Verbundprojekt „TransInno_LSA – Strukturelle Evaluation und Modernisierung der verbundweiten Transfer- und Third-Mission-Aktivitäten“ ist eines von 29 ausgewählten Projekten, welches im Rahmen der BMBF Förderinitiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird.

Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft stärker miteinander verzahnen und den bereits gelebten Transfer untereinander auf eine zukunftsfähige Basis stellen: Das ist das Ziel des Verbundprojektes, welches im Januar 2018 gestartet ist.

Der Verbund, bestehend aus den Hochschulen Merseburg, Magdeburg-Stendal und Harz, stellt sich in den nächsten fünf Jahren in 14 Teilprojekten unter anderem den Herausforderungen wie dem demografischen Wandel, den gewachsenen Ansprüchen an die Wirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung, den Bedürfnissen von Existenzgründern sowie der Neustrukturierung interner Prozesse. Damit sollen nachhaltig in Sachsen-Anhalt und über die Landesgrenzen hinaus Strukturen geschaffen werden, die vom gelebten Austausch zwischen Hochschulen, Gesellschaft und Wirtschaft profitieren – von all jenen Aktivitäten, die unter die sogenannte Third Mission, die dritte Mission der Hochschulen, neben Forschung und Lehre fallen.

Jedes Teilprojekt ist dabei einem von drei Handlungsfeldern - Schwerpunkten - zugeordnet:

Wie können hochschulinterne Strukturen optimiert werden?

Ziel dieses Handlungsfeldes ist die Weiterentwicklung hochschulinterner Transferstrukturen und -prozesse. Im
Zentrum steht dabei die Überlegung, durch technische und organisatorische Maßnahmen die Geschwindigkeit
und Qualität interner Abläufe zu erhöhen sowie Schnittstellen zwischen internen und externen Akteuren zu
optimieren. Einen wichtigen Ansatz in diesem Zusammenhang stellt das „One Face to the Customer“-Prinzip dar -
die Bereitstellung eines zentralen Ansprechpartners für externe Anfragen.

Wie gelingt eine effektive Ansprache verschiedener Interessengruppen? 

Die Teilprojekte innerhalb dieses Handlungsfeldes verfolgen das Ziel, nachfrage- und bedarfsorientierte Angebote publik zu machen und Kooperationen mit den verschiedenen Akteuren innerhalb des Verbunds zu initialisieren. Wichtig dabei ist es, Wege zur Ansprache unterschiedlicher Interessengruppen zu ermitteln und Angebote zielgruppenspezifisch zu gestalten. Die hier enthaltenen Teilprojekte orientieren sich vor allem an den Leitmärkten Sachsen-Anhalts, die in der regionalen Innovationsstrategie des Landes definiert wurden.

Wie können Transfer- und Third-Mission Aktivitäten von Hochschulen vergleich- und bewertbar gemacht werden?

Aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung von Hochschulen müssen in diesem Handlungsfeld individuelle Bewertungs-“Werkzeuge“ gefunden und zusammengetragen, sowie eventuell auf die Bedarfe von Hochschulen für angewandte Wissenschaften, angepasst werden. Ein weiterer Baustein ist die Evaluation des Gründergeschehens rund um die beteiligten Hochschulen, also die Untersuchung der bereits bestehenden Angebote sowie die Entwicklung zukünftiger Angebote.